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GESCHICHTEN ERZÄHLEN | Wintergrün

Vom Baum zum Christbaum

Bäume spielen in allen frühgeschichtlichen und antiken Kulturen eine übergeordnete Rolle. Besonders verehrt wurden immergrüne Bäume und ihre Früchte, meist Zapfen. Sie spielten beim Schutz vor den bösen Kräften des Winters eine Rolle und wurden als Bäume der geweihten Nächte zu Weihnachtsbäumen. Im Christentum wurde die Verehrung der Bäume zunächst abgelehnt, dann wurde der Weihnachtsbaum zum Christbaum umgedeutet.
Veröffentlicht am
Erich Francois
Bäume wurden in den weitgehend baumlosen Gebieten am Nil und im Zweistromland gerade wegen ihres Mangels besonders verehrt. Der Feigenbaum war am Nil der Baum, auf dem sich die Seelen der Toten über Tag ausruhen konnten. Der Baum des Paradieses gehört zur Schöpfungsgeschichte von Judentum, Christentum und Islam. Die Völker in Nordeuropa verehrten ihre Götter nicht in Tempeln, sondern in der freien Natur. Für sie war die Vorstellung absurd, einen Gott oder eine Göttin in ein Haus "einzusperren", und Bäume spielen bei der Götterverehrung eine wichtige Rolle. Die Kelten und Germanen kannten einen Baumkalender und jeder Mensch stand durch den Geburtstermin unter dem Schutz eines bestimmten Baums.
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