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Glaubensästhetik

Den Kirchraum einfühlsam gestalten

Sakralen Raumschmuck nicht nur als schmückendes Beiwerk in der Kirche zu begreifen, sondern als gestalterische Umsetzung einer zeitgenössischen Glaubensästhetik, darum ging es bei einem Projekt an der Staatlichen Fachschule für Blumenkunst. Die Studierenden konzipierten Grundelemente für sakralen Raumschmuck, die den Forderungen des Designs gerecht werden. Die Konstruktionen ermöglichen einfühlsame Blumeninszenierungen zur Vermittlung aktueller Glaubensbotschaften und wurden abschließend in der Freisinger St. Georg Kirche präsentiert.
Veröffentlicht am
Staatliche Fachschule für Blumenkunst
Der Kunsthistoriker Peter B. Steiner richtet sich in seinem Buch "Glaubensästhetik" vehement gegen übertriebene florale Opulenz, die den Altar verdeckt, sowie Wohnzimmerambiente durch tropische Zimmerpflanzen und Trockenblumengestecke. Wer das Buch "Glaubensästhetik" aufmerksam liest, wird mit Aussagen über Blumenschmuck im Kirchenraum konfrontiert, die für Floristen zunächst provokant und schockierend sind. Von einem "Blumenverbot am Altar" ist die Rede. Es gelte, den Altarraum mit größtem Respekt zu behandeln und ihn als reinen Ort des Glaubens wertzuschätzen.
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