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MEILENSTEINE UND MYTHEN DER FLORISTIK

Natur in Bewegung

Von 1979 bis 2005 arbeitete Ludwig Ott mit seinen Studierenden in Weihenstephan daran, "Bewegtheit" stärker auszureizen, um den Puls der Zeit gestalterisch aufzugreifen. In den 1980er-Jahren waren die Anordnungsweisen noch von der Natur abgeleitet, in den 1990ern inspirierten gesellschaftliche Phänomene wie Tanz und Musik zu mehr Dynamik. Selbst die Analyse des Schwarmverhaltens kann zu bewegten Werkstücken führen - das zeigt Jutta Harms derzeit in Weihenstephan im Fach Naturstudien und experimentelles Gestalten.
Veröffentlicht am
Jens Gramberg-Madel
Bewegung hat immer eine Ursache. Lebewesen wie Menschen und Tiere bewegen sich aus eigenem Antrieb. Doch wie verhält es sich bei Pflanzen? Nachvollziehbare Ursachen für Dynamik können hier Wachstumsprozesse, Witterungseinflüsse, Naturgewalten oder Menschen sein. Mitte der 1980er ging es in Weihenstephan nicht mehr nur um die Schönheit der Natur, sondern auch darum, ihre Lebendigkeit auszudrücken. Man sah es als Herausforderung an, die Kräfte der Natur sichtbar und spürbar zu machen. Mit seinen Studierenden entwickelte Ludwig Ott daher dynamische Steckarbeiten, in denen die Stiele über Kreuz angeordnet waren, so wie es in einer Wiese nach einem Gewitterregen oder Sturm zu beobachten ist. Angeregt von der Natur entstanden Werkstücke, die...
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