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Von lässig bis gemacht

Bräutlicher Naturempfang

Natur prägt unser ästhetisches Empfinden. In der Brautfloristik lassen bestimmte Trend-Werkstoffe, bestimmte Vorbilder, bestimmte Vorgehensweisen natürlichen Aspekten häufig nicht viel Raum. Aber gerade sie sind es, deren Potenzial trotz der doch sehr rasch vorübergehenden und wechselnden Moden eingesetzt werden sollte.
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1) Eine leichte, offene Struktur aus entblätterten Ranken gewährt Wicken, Skabiosen, Flieder, Ptilotus und weiteren Werkstoffen einen stabilen und natürlichen Halt, ohne dass Hilfsmittel benötigt werden.
1) Eine leichte, offene Struktur aus entblätterten Ranken gewährt Wicken, Skabiosen, Flieder, Ptilotus und weiteren Werkstoffen einen stabilen und natürlichen Halt, ohne dass Hilfsmittel benötigt werden.Ursula Wegener
Durch die Natur entstehen Bilder, deren wir uns bewusst oder unbewusst bedienen, bedient haben, bedienen werden. Natur prägt unser ästhetisches Empfinden, die gärtnerische, „gepflanzte“ Natur ist hier eingeschlossen. So schön, so anregend. Doch es kann relativ verzwickt sein, die Natur zu interpretieren, vor allem in Hinblick auf das Kombinieren von Blüten, Pflanzenteilen und Bewegungen in Werkformen, die noch anderen Voraussetzungen und Anforderungen unterliegen. Für einen Brautstrauß wirken die Naturumgebung und die Jahreszeit anregend, sind aber keine ausschließlichen Muss-Faktoren. Relevant ist vielfältige Verflochtenheit. Aus einem historischen Formen-Pool tauchen, modifiziert, immer mal wieder Sträuße auf. Oder ein lang...
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