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DER WEG ZUR MEISTERARBEIT | CHRISTIAN GAAB

Schwünge zeichnen

"Schwung" ist ein geflügeltes Wort und per Wortbegriff eine Größe, die den Bewegungszustand eines Objekts charakterisiert. Christian Gaab versuchte in seinen sechs Meisterarbeiten, das Thema "Schwung" auf unterschiedliche Weise zu entschlüsseln. Einmal locker durchbrochen, dann dicht geschlossen, flächig, körperhaft und gar in Einzelteile zerlegt. Er ging sogar so weit, dass er "schwunghaften Leerraum" sichtbar machte.
Veröffentlicht am
Bernhard Kägi
Bei der "Gefäßfüllung mit geschnittenem Werkstoff" von Christian Gaab faszinierte auf den ersten Blick sicher die eingesetzte Menge an Ornithogalum arabicum. Akkurat parallel waren die Blüten in vier flachen Behältnissen angeordnet, bewusst gleichförmig, sodass der Blick auf das Wesentliche gelenkt war. Der Floristmeister ließ die nach oben strebenden und nach unten gerichteten Blüten einen Schwung beschreiben, und zwar in exakt gleicher Menge. 324 Ornithogalum strebten in die Höhe und formten gemeinsam einen konkaven Schwung, während 324 Blüten von oben nach unten einen konvexen bildeten. Die Präzision der Werkform war wie die Blütenmenge beeindruckend.
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